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	<title>Kommentare zu: Bewerbungsrede FDP-Spitzenkandidatur zur Regionalwahl, 6. März 2009 in Bietigheim-Bissingen</title>
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	<description>Regionalrat (Verband Region Stuttgart) Stadtrat (Remseck am Neckar)</description>
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		<title>Von: Kai Buschmann</title>
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		<dc:creator>Kai Buschmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 22:17:54 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Maschke,

danke für Ihren Kommentar. Aus dem Landkreis Ludwigsburg kann ich Ihnen keine kurzfristige Stellungnahme zu Standortalternativen für einen Mobilfunkmasten im Landkreis Göppingen melden. Aber ich kann Ihnen meine generelle Position zum Thema mitteilen, da mich das Thema Mobilfunkantennen in fünf Jahren als Stadtrat ständig begleitet hat:

1.	Es gibt in der Bevölkerung fast immer große Vorbehalte, wenn eine Antenne siedlungsnah positioniert wird. Daher lag und liegt mir immer sehr an einer gründlichen Suche nach Alternativstandorten, die ein höheres Maß an Akzeptanz erfahren.
2.	Das darf aber nicht zu absurden Situationen führen: So habe ich eine Diskussion erlebt, in der ein riesiger siedlungsferner Mast mit der mehrfachen Strahlung bei Anrufen akzeptiert wurde und eine kleine siedlungsnahe Antenne nicht. 
3.	Ich erinnere mich auch an eine Standortdiskussion, in der ein Mast in einem Wohngebiet von allen Fraktionen im Rat akzeptiert wurde (einschließlich der Grünen), weil es keine Bürgerinitiative dagegen gab. Gegen eine Antenne mit einem Bruchteil dieser Strahlung liefen dann aber die Stadträte Sturm, weil sich eine Bürgerinitiative gegen diesen Standort gebildet hatte. Das ist unsachlich.
4.	Fast jeder will ein funktionierendes Handynetz, fast niemand eine Antenne vor der Tür – das ist ein Widerspruch.
5.	Es gibt fast keine seriöse Forschung zu den Gefahren von Mobilfunkstrahlung. Die immer wieder von Antennengegnern angeführten Untersuchungen sind in der Regel nicht wissenschaftlich akzeptiert. Ich unterstütze daher die Finanzierung von Grundlagenforschung zu diesem Thema, um sich Klarheit über angebliche Gesundheitsgefahren zu verschaffen.
6.	Ich bin in der FDP aktiv, weil ich den Politikstil „Angst machen“ ablehne. Wir brauchen Forschung und sachliche Auseinandersetzung zu diesem Thema, kein Schüren von Ängsten.
7.	Ich stimme Ihnen zu, dass die Änderung der Landesbauordnung, die den Gemeinderäten die Mitsprache über den Standort entzogen hat, ein zwar aus Sicht des Landes cleverer aber meines Erachtens durchaus undemokratischer Schachzug war. Solche Diskussionen gehören in die Gremien vor Ort. Das Wort „Ermächtigungsgesetz“ nehme ich dafür nach den unsäglichen Erfahrungen der Vergangenheit aber trotzdem nicht in den Mund.

Ich selbst habe schon eine Bürgerinitiative gegründet und unterstütze diese Form der politischen Willensäußerung ausdrücklich. Ich habe mich vor Ort in meinem Heimatort Remseck immer der Diskussion mit Bürgerinitiativen gestellt, auch wenn es manchmal lautstark zuging und wir keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Diese Auseinandersetzung gehört zur „Graswurzeldemokratie“. Entscheidungen hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Bürger sind tödlich für die Demokratie.  Daher wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihr bürgerschaftliches Engagement
Ihr
Kai Buschmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Maschke,</p>
<p>danke für Ihren Kommentar. Aus dem Landkreis Ludwigsburg kann ich Ihnen keine kurzfristige Stellungnahme zu Standortalternativen für einen Mobilfunkmasten im Landkreis Göppingen melden. Aber ich kann Ihnen meine generelle Position zum Thema mitteilen, da mich das Thema Mobilfunkantennen in fünf Jahren als Stadtrat ständig begleitet hat:</p>
<p>1.	Es gibt in der Bevölkerung fast immer große Vorbehalte, wenn eine Antenne siedlungsnah positioniert wird. Daher lag und liegt mir immer sehr an einer gründlichen Suche nach Alternativstandorten, die ein höheres Maß an Akzeptanz erfahren.<br />
2.	Das darf aber nicht zu absurden Situationen führen: So habe ich eine Diskussion erlebt, in der ein riesiger siedlungsferner Mast mit der mehrfachen Strahlung bei Anrufen akzeptiert wurde und eine kleine siedlungsnahe Antenne nicht.<br />
3.	Ich erinnere mich auch an eine Standortdiskussion, in der ein Mast in einem Wohngebiet von allen Fraktionen im Rat akzeptiert wurde (einschließlich der Grünen), weil es keine Bürgerinitiative dagegen gab. Gegen eine Antenne mit einem Bruchteil dieser Strahlung liefen dann aber die Stadträte Sturm, weil sich eine Bürgerinitiative gegen diesen Standort gebildet hatte. Das ist unsachlich.<br />
4.	Fast jeder will ein funktionierendes Handynetz, fast niemand eine Antenne vor der Tür – das ist ein Widerspruch.<br />
5.	Es gibt fast keine seriöse Forschung zu den Gefahren von Mobilfunkstrahlung. Die immer wieder von Antennengegnern angeführten Untersuchungen sind in der Regel nicht wissenschaftlich akzeptiert. Ich unterstütze daher die Finanzierung von Grundlagenforschung zu diesem Thema, um sich Klarheit über angebliche Gesundheitsgefahren zu verschaffen.<br />
6.	Ich bin in der FDP aktiv, weil ich den Politikstil „Angst machen“ ablehne. Wir brauchen Forschung und sachliche Auseinandersetzung zu diesem Thema, kein Schüren von Ängsten.<br />
7.	Ich stimme Ihnen zu, dass die Änderung der Landesbauordnung, die den Gemeinderäten die Mitsprache über den Standort entzogen hat, ein zwar aus Sicht des Landes cleverer aber meines Erachtens durchaus undemokratischer Schachzug war. Solche Diskussionen gehören in die Gremien vor Ort. Das Wort „Ermächtigungsgesetz“ nehme ich dafür nach den unsäglichen Erfahrungen der Vergangenheit aber trotzdem nicht in den Mund.</p>
<p>Ich selbst habe schon eine Bürgerinitiative gegründet und unterstütze diese Form der politischen Willensäußerung ausdrücklich. Ich habe mich vor Ort in meinem Heimatort Remseck immer der Diskussion mit Bürgerinitiativen gestellt, auch wenn es manchmal lautstark zuging und wir keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Diese Auseinandersetzung gehört zur „Graswurzeldemokratie“. Entscheidungen hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Bürger sind tödlich für die Demokratie.  Daher wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihr bürgerschaftliches Engagement<br />
Ihr<br />
Kai Buschmann</p>
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	<item>
		<title>Von: Dietmar Maschke</title>
		<link>http://www.kai-buschmann.eu/2009/05/08/bewerbungsrede-fdp-spitzenkandidatur-zur-regionalwahl-6-marz-2009-in-bietigheim-bissingen/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Dietmar Maschke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 10:31:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kai-buschmann.eu/?p=45#comment-4</guid>
		<description>Webseite: Ortsgruppe Faurndau

Sehr geehrter Herr Buschmann, in der letzten Sitzung des Regionalparlaments hat sich Herr Hülscher dafür stark gemacht für einen alternativen Standort der geplanten BOS-Antenne, die neben dem Wohngebiet Haier ind GP-Faurndau errichtet werden soll. Diese Wohngebieit mit zwei Schulen und zwei Kindergärten in unmittelbarar Nähe wird bereits seit 10 Jahren durch einen Antennwald auf dem Wasserturm bestrahlt. Die Studien von Dr. Hyland und Davidson in England berichten von erschreckenden Folgen der TETRA-Strahlung. Wenn das neue digitale und energieverschwenderische System allen Bürgern dienen soll, warum soll es ausgerechnet an einer Stelle,  plaziert werden, wo 700 Haushalte nochmals zusätzlich bestrahlt werden, obwohl es alternative Standorte gibt?
Der Standort &quot;Wangener Linde&quot; wurde bereits als in Frage kommend bestätigt. Die NWZ berichtet, alle Parteien hätten dem Standort zugestimmt.
Das ist für mich als Sprecher der Bürgerinitiative Mobilfunk-Impuls Faurndau unglaublich!
Im Wahlprogramm der FDP kommt das Problem Mobilfunk überhaupt nicht vor. 500 000 Menschen leiden nach Angabe des Bundesamtes für Strahlenschutz an den Folgen des Mobilfunks. Wo sind die Politiker, die sich für eine Änderung des &quot;Mobilfunk-Ermächtigungsgesetzes&quot; einsetzen, das den Mobilfunkbetreibern erlaubt, ihe Antennen hinzusetzen, wo es ihnen gerade passt? Wo sind die Politiker, die sich dafür einsetzen, dass elektrosensible Menschen sich in unverstrahlte Gebiete zurückziehen können, um sich zu erholen oder dort zu wohnen, wie es bereits in Schweden verwirklicht ist? 
Mit der Bitte um Rückmeldung und freundlichen Grüßen
Ihre Antwort veröffentlichen wir gern im Internet.

Dietmar Maschke
Böhmerwaldstr. 5
73035 Göppingen
Tel. 07161 290 394</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Webseite: Ortsgruppe Faurndau</p>
<p>Sehr geehrter Herr Buschmann, in der letzten Sitzung des Regionalparlaments hat sich Herr Hülscher dafür stark gemacht für einen alternativen Standort der geplanten BOS-Antenne, die neben dem Wohngebiet Haier ind GP-Faurndau errichtet werden soll. Diese Wohngebieit mit zwei Schulen und zwei Kindergärten in unmittelbarar Nähe wird bereits seit 10 Jahren durch einen Antennwald auf dem Wasserturm bestrahlt. Die Studien von Dr. Hyland und Davidson in England berichten von erschreckenden Folgen der TETRA-Strahlung. Wenn das neue digitale und energieverschwenderische System allen Bürgern dienen soll, warum soll es ausgerechnet an einer Stelle,  plaziert werden, wo 700 Haushalte nochmals zusätzlich bestrahlt werden, obwohl es alternative Standorte gibt?<br />
Der Standort &#8220;Wangener Linde&#8221; wurde bereits als in Frage kommend bestätigt. Die NWZ berichtet, alle Parteien hätten dem Standort zugestimmt.<br />
Das ist für mich als Sprecher der Bürgerinitiative Mobilfunk-Impuls Faurndau unglaublich!<br />
Im Wahlprogramm der FDP kommt das Problem Mobilfunk überhaupt nicht vor. 500 000 Menschen leiden nach Angabe des Bundesamtes für Strahlenschutz an den Folgen des Mobilfunks. Wo sind die Politiker, die sich für eine Änderung des &#8220;Mobilfunk-Ermächtigungsgesetzes&#8221; einsetzen, das den Mobilfunkbetreibern erlaubt, ihe Antennen hinzusetzen, wo es ihnen gerade passt? Wo sind die Politiker, die sich dafür einsetzen, dass elektrosensible Menschen sich in unverstrahlte Gebiete zurückziehen können, um sich zu erholen oder dort zu wohnen, wie es bereits in Schweden verwirklicht ist?<br />
Mit der Bitte um Rückmeldung und freundlichen Grüßen<br />
Ihre Antwort veröffentlichen wir gern im Internet.</p>
<p>Dietmar Maschke<br />
Böhmerwaldstr. 5<br />
73035 Göppingen<br />
Tel. 07161 290 394</p>
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